Mich hat es erwischt
.
Am Mittwoch bei der Arbeit war mir schon ganz übel, an essen war nicht zu denken. Abends bin ich dann zum Notdienst, der hat dann eine Gastroenteritis (auf gut deutsch Magen- und Darmgrippe) festgestellt.
Ich hab mich gleich nach dem Arztbesuch hingelegt und hab dann 19 Stunden am Stück gepennt, ich war so fertig mit der Welt. Ok, zwischendurch war ich noch zur Toilette *seufz*.
Donnerstag ging es mir schon ein bischen besser und ich hab auch versucht was zu essen, aber das war wohl keine gute Idee
. Heute (Freitag) gehts mir wieder so richtig dreckig. Aus dem Grund hab ich mich auch an den PC gesetzt und geschaut was ich machen kann und muss damit es mir wieder besser geht.
Vieles habe ich gelernt über eine Magen- und Darmgrippe
Eine Magen- und Darmgrippe ist eigentlich eine Entzündung des Magen und Darmtraktes. Sie wird durch Viren oder Bakterien hervorgerufen.
Erschrekend fand ich auch das 1980 noch geschätze 4,6 Mio Todesfälle jährlich bei Durchfallerkrankungen vorkamen. Mittlerweile konnte die Zahl jedoch immens gesenkt werden.
Was passiert bei einer Magen- und Darmgrippe in meinem Körper?
Ich zitiere mal von Wikipedia:
Überwiegend führen die Erreger zu einer Zerstörung der SchleimhautMagen und Darm aufgenommene Nahrung nicht mehr verdauen. Die unverdaute Nahrung bindet Wasser und macht den Stuhlgang so dünnflüssig. Bei einigen bakteriellen Magen-Darm-Infektionen führt die Produktion von Bakteriengiften (Toxinen) durch die Erreger zu einem vermehrten Salz- und Wasserverlust durch die Schleimhautzellen des Darmes.
nsbesondere bei den infektiösen Gastroenteritiden wandert der Erreger oft von oben nach unten durch den Magen-Darm-Trakt und die Erkrankung beginnt mit Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen. Lässt letzteres nach mehreren Stunden allmählich nach, kommt Durchfall hinterher. Dieser kann je nach Ausmaß der Schleimhautschädigung auch blutig sein. Die Darmbeweglichkeit ist während dieser Phase meistens gesteigert, was zu krampfartigen Bauchschmerzen führen kann. Auch Fieber als Allgemeinsymptom einer Infektion ist nicht selten.
Komplikationen: unterschiedlichen Ausmaßes. Dadurch können Insbesondere bei Kindern kann es durch den Verlust von Flüssigkeit und Mineralien (Elektrolyten) zu einer zunehmenden Austrocknung des Körpers mit entsprechendem Gewichtsverlust kommen. Unbehandelt können in der Folge Kreislaufprobleme (Schock), ein Nierenversagen oder Krampfanfälle auftreten
Übertragung:
Die Übertragung ist hier fäkal-oral, das bedeutet wenn jemand nach einem Toilettengang sich nicht richtig die Hände wäscht und das in die Nahrung gelangt. Ist doch krass wenn man sich vorstellt was gegessen zu haben wo sich jemand nicht richtig die Hände gewaschen hat nach der Toilette.
Therapie:
hier zitiere noch mal Wikipedia:
Da eine Behandlung in Form der Beseitigung der Ursache zumeist nicht möglich ist, beschränkt sich die Therapie in der Regel auf symptomatische Maßnahmen. Diese bestehen in erster Linie in dem Ersatz der Flüssigkeits- und Salzverluste, die durch das Erbrechen und den Durchfall entstehen. Idealerweise bietet man den Patienten hierzu standardisierte Lösungen mit einem Traubenzucker-Salz-Gemisch (WHO-Rehydratationslösung) an. Gelingt diese Form des Wiederauffüllens des Flüssigkeitshaushaltes („Rehydratation“) nicht, muss insbesondere bei Kindern, die besonders von einer Austrocknung bedroht sind, ggf. auch eine Infusion erfolgen. Ein vorsichtiger Kostaufbau von Anfang an kann die Erholung der zerstörten Darmschleimhaut fördern und sollte in Form von leicht verdaulichen Kohlenhydraten (Zwieback, Salzstangen, Weißbrot o. Ä.) von Beginn an versucht werden. Die früher empfohlene initiale Nahrungspause führt statistisch zu Verlängerung der Durchfalldauer, was sich dadurch erklären lässt, dass zum einen der Darm sich die Bausteine zum Wiederaufbau direkt aus dem Nahrungsangebot holt, andererseits ein stillgelegtes Organ keinen Anreiz hat, seine Funktion wieder aufzunehmen. In jüngerer Zeit legen immer mehr Studien nahe, dass auch sogenannte Probiotika die Durchfalldauer verkürzen können.[2] Dabei handelt es sich um Bakterienstämme, die in der natürlichen Darmbesiedlung vorkommen und in Kapselform als vermehrungsfähige Sporen oder als Zusatz einer fertigen Rehydratationslösung verabreicht werden können. Als unterstützende symptomatische Maßnahmen können Medikamente, die das Erbrechen hemmen (Antiemetika), die Darmtätigkeit verändern (Opiate, z. B. Loperamid) oder lähmen (Parasympatholytika, z. B. Butylscopolamin) eingesetzt werden. Hierbei müssen allerdings die möglichen Nebenwirkungen beachtet und das Risiko sorgfältig gegen den möglichen Nutzen abgewogen werden. Eine antibiotische Behandlung ist auch bei Nachweis von Bakterien als verursachendem Erreger nur in Ausnahmefällen mit septischem Verlauf in Erwägung zu ziehen, da insbesondere bei Salmonellen-Infektionen hierdurch die Rate der Dauerausscheider signifikant erhöht wird.
Was darf ich essen, was darf ich auf gar keinen Fall essen?
zitiert von http://www.praxis-wiesbaden.de/patinfo/mdgrippefs.html
Die ersten drei Tage:
Die Getränke:
- Tee
- Mineralwasser
Dies sollten Sie meiden:
- Fruchtsäfte
- Alkohol
- Milchprodukte
Die Nahrungsmittel:
- Fleisch- oder Gemüsebrühe (am besten selbst gekocht)
- Salzgebäck (z.B. Salzstangen)
- Zwieback
- Toast, geröstet
Dies sollten Sie meiden:
- Alles Rohe (z.B. Obst)
- Alles Treibende (z.B. Kohl, Zwiebeln)
- Ballaststoffe (grobgemahlenes Getreide)
- Weißmehl- Produkte (z.B. Nudeln)
- Zucker und alles Süße
Die Tage danach:
In den nächsten zwei bis drei Wochen sollten Sie darauf achten, daß Sie nur sehr leichte Sachen essen. Sie können dem Darm nun schon etwas mehr an Belastung gönnen, sollten aber grobe Diätfehler vermeiden.
Diese sind hauptsächlich folgende:
- Zu schweres Essen
- Zuviel Essen
- Alkohol
- Süßigkeiten
Auch bei den Getränken ist noch Vorsicht geboten. Fruchtsäfte sollten weiterhin gemieden werden, da sie den Darm blähen; Alkohol schwächt die Immunabwehr.
Mein Fazit:
Ich werde mich nun an die Diät halten und hoffen das ich bald wieder auf dem Damm bin
.
LG Sonja
Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gastroenteritis
http://www.medizinfo.de/kinder/durchfall/gastroenteritis.htm
http://www.praxis-wiesbaden.de/patinfo/mdgrippefs.html










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